Wie putzt man eigentlich richtig Zähne? Wann sollte man
Zähne putzen? Mit welchen Hilfsmitteln und Instrumenten sollte
man zu Werke gehen? Häufig sind es nur Kleinigkeiten, wie etwa
die richtige Zahnputztechnik, die über die Zahngesundheit
entscheiden.
Die zahnbürste darf weder zu weich sein, noch zu hart.
Im ersten Fall wird der Zahnbelag, in dem sich die gefährlichen
Bakterien sammeln, nur unzureichend entfernt, im zweiten Fall
kann unter Umständen das Zahnfleisch geschädigt werden. Von
Zahnärzten empfohlen wird hier auch der Gebrauch einer
elektrischen Zahnbürste, die schonend aber intensiv den
Zahnbelag beseitigt.
Beginnen sollte man mit dem Putzen immer am letzten
Backenzahn und dann nach vorne zu den Schneidezähnen. Sind die
Kauflächen gereinigt, sollte mit einer drehenden oder kippenden
Bewegung der Zahnfleischrand bearbeitet werden. Wichtig ist
dabei, dass die Bewegung von Zahnfleisch zum Zahn erfolgt, so
dass eventuell Speisereste und Belag aus sich bildenden
Zahntaschen entfernt werden kann. Das gilt übrigens auch für
den Gebrauch der elektrischen Zahnbürste. Auch hier sollten die
Zahnfleischränder mit kippenden Bewegungen bearbeitet
werden.
Putzen und Reinigen mit Bürste und Zahnseide alleine reichen
noch nicht aus. Wichtig ist es auch, nach der Reinigung den
Mund gründlich auszuspülen. Eine fluorhaltige Zahnpasta stärkt
den Zahnschmelz. Wer unter empfindlichen Zahnhälsen leidet,
sollte sich von seinem Zahnarzt eine geeignete Zahnpasta
empfehlen lassen. Bleibt noch die Frage zu klären, wie häufig
die Zähne geputzt werden sollten. Die Standardregel lautet nach
wie vor - drei Mal täglich, also am Morgen, mittags und am
Abend vor dem Schlafengehen. Bei bestimmten Speisen, oder dann
wenn sich Speisereste zwischen den Zähnen festgesetzt haben,
ist es sinnvoll auch zwischendurch die Zähne zu.
Die richtige Zahnputztechnik ist für die Vorbeugung von
Zahn- und Zahnfleischerkrankungen entscheidend. Im Rahmen der
professionellen Zahnreinigung zeigt Ihnen die Zahnarzthelferin,
wie Zähne richtig geputzt werden.